Erlebnis und Wagnis als Erziehungsmittel - Erlebnistag mitten unter Kindern, Tiere und Natur

Personal Coaching im tiergestützten setting unterstützt das Gemeinschaftsgefühl, den Teamgedanke und ist für alle Schulen und LehrerInnen geeignet, die sich mit den einzelnen Gruppenphasen auf ganz neuem Wege auseinandersetzen wollen.

 

Ziele: 

  • Abschied nehmen von MitschülerInnen und PädagogInnen 
  • gegenseitiges Kennenlernen fernab vom Klassenzimmer
  • mit der Natur und den Tieren leben, von ihnen lernen, 
  • kognitive Fähigkeiten ausbauen, 
  • Strukturen erkennen und einhalten, 
  • Spiel und Spaß stehen dabei immer im Vordergrund

Otto Marmet schreibt dazu in seinem Buch "Ich und du und so weiter":

 

"Wenn Menschen über längere Zeit miteinander kommunizieren, beginnen sie ihre Beziehungen zu strukturieren. Sie werden eine Gruppe. Kommunikation, Normen, Ziele, Rollen und Themen sind die wesentlichen Elemente der Gruppenstruktur."


Gruppenphasen:

3. „Norming“ (Organisierungsphase): 

Tiere reagieren so wie wir Menschen auf nonverbale Signale (Bewegung, Haltung, Körpersprache) und Stimmzeichen (Tonlage, Lautstärke). Menschliche Gesten wirken auch auf Tiere. Mit der Zeit können Kinder/ Jugendliche und Tiere eine „gemeinsame“ Sprache entwickeln und in einen Prozess des Voneinander - Lernens eintreten.

 

1. „Forming“ (Aufwärm-, Orientierungsphase): 

Gemeinsam mit den Tieren werden Aufgaben gelöst. Vor allem Pferde als Co Trainer zeigen Unsicherheiten auf. Gemeinsames Reflektieren und beobachten fördert das „Wir“ Gefühl.

 

4. „Performing“ (Arbeitsphase): 

Tierische Begleiter sind Meister der Achtsamkeit, der nonverbalen Kommunikation und Wahrnehmung. Sie leben im Hier und Jetzt und sind uns Menschen oftmals in ihrer Sensibilität und ihrer Sinnesleistungen überlegen. Der Wirkungsprozess einer Mensch- Tier Interaktion beginnt bereits ab der ersten Begegnung. Schritt für Schritt baut sich ein Vertrauensverhältnis auf, das durchaus den zwischenmenschlichen Beziehungen ähneln kann.

 

2. „Storming“ (Konfliktphase): 

Tiere regen Sinne an. Die menschlichen Sinne werden durch tiergestützte Maßnahmen in vielerlei Hinsicht angeregt (taktil, visuell, auditiv, olfaktorisch, kinäthetisch). Die Sinneswahrnehmung kann somit gefördert werden und mit Gefühlen in Zusammenhang gebracht werden. Die Stärken jedes einzelnen Teammitglieds sollen erkannt und gefördert werden. „Stärken – stärken“ stärkt!

5. „Termination“ (Ablösungsphase): 

Der Umgang mit den Tieren erlaubt den Kindern/ Jugendlichen mit dem Abschied und der Umstellung besser umzugehen. Tiergestützte Maßnahmen wirken sich positiv auf folgende Bereiche aus:

• Gefühlsregulation, Stressmanagement

• Kommunikation, Soziales Verhalten

• Lernfähigkeit, Wahrnehmung

• Motorik/ Körpergefühl

 


Rollen in der Gruppe:

In jeder Gruppe gibt es eine Rollenverteilung, welche die Machtstruktur und die Kommunikations¬kultur prägt. In der Literatur finden wir verschiedene Klassifizierungen der einzelnen Typologien von Rollen: Anführer, Mitläufer, Außenseiter, Opponent, Clown, Professor, Stratege, Ideengeber, Gestalter, Moderator, Systematiker und der berühmte Sündenbock. 

Unterschiedlichen Rollen innerhalb einer Gruppe sind oft Realität! In der Forming Phase suchen die Mitglieder ihren Platz in der Gruppe. Dennoch soll es möglich sein diese Rolle auch wieder zu verlassen. Dies muss thematisiert werden, denn eine gute und konstruktive Gruppenatmosphäre ist kein Zustand, welcher erreicht wird und dann für immer bestehen bleibt. Der Lehrer/ die  Lehrerin sollte diesen Aspekt immer im Auge behalten, thematisieren und notwendige Adaptierungen/ Veränderungen begleiten.

Personal Coaching im tiergestützten Setting wird neue Rollenbilder aufzeigen, denn jedem/ jeder Schüler/ Schüler steht es in dieser neuen Situation frei eine andere, neue Rolle einzunehmen.


Bei Interesse bitte kontaktieren Sie:

 

 


Pferdekenntnisse sind nicht notwendig, es wird nicht geritten!